Unsere Schule

Im August 2004 gründete der Internationale Bund e.V. die Kooperative Gesamtschule "Stella" in Neubrandenburg. Mit seinem langjährigen Know-how als Träger der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit, bietet der IB im Schuljahr 2018/19 beste Voraussetzungen für ein ganztägiges Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungskonzept für Kinder und Jugendliche der Klassenstufen 1-12 aus einer Hand unter einem Dach. Das multiprofessionelle Team der Mitarbeiter/innen der Schulleitung, den Lehrer/innen und Erzieher/innen des Hauses, den Mitarbeiter/innen der Verwaltung der Schule und des IB Mecklenburgische Seenplatte arbeitet im 15. Jahr des Bestehens der Schule erfolgreich an der Umsetzung und Weiterentwicklung des Konzepts einer reformpädagogisch ausgerichteten Ganztagsschule.

Die Zusammenarbeit mit Eltern, ehrenamtlichen Unterstützer/innen und Fachkräften vieler Kooperationspartner bildet einen besonderen Schwerpunkt in der täglichen Arbeit dieser Schule. Ein ebenso wichtiger Anspruch des "Stella"-Teams ist die Einbeziehung der Schülerschaft wenn es bspw. um die Beteiligung an Entwicklungsprozessen, die Arbeit in den verschiedenen Mitbestimmungsgremien oder einfach um kurze Wege bei persönlichen Anliegen geht.

Mit derzeit etwa 400 Schüler/innen in den Klassenstufen 1-12 wächst die KGS "Stella" stetig und erfolgreich. Seit 2008 haben alle Schüler/innen die Möglichkeit, die "Stella" als weiterführende Schule zu besuchen und auf dem Weg zu den Abschlüssen der Berufsreife, der Mittleren Reife und der Allgemeinen Hochschulreife unterrichtet und begleitet zu werden.

Ansprechpartner Schulleitung/Sekretariat

Schulleiter und Schulleitung der Sekundarstufe

Ralf Gritzner
Tel.: 0395 - 351370-0
ralf.gritzner@ib.de

Schulleitung Primarstufe

Grit Panner 
Tel.: 0395-351370-0
grit.panner@ib.de

Hortleitung

Susann Grabowski 
Tel.: 0395-351370-10
susann.grabowski@ib.de

Sekretariat Sekundarstufe

Maria Unterberg 
Tel.: 0395-351370-0
stella-neubrandenburg@ib.de

Sekretariat Primarstufe

Katrin Heinke 
Tel.: 0395-351370-0 
katrin.heinke@ib.de

Mitarbeiter 2018/2019

Eine aktuelle Übersicht der Mitarbeiter-/innen der KGS Stella finden Sie hier.

Primarstufe

Zur Grundschule gehören acht jahrgangsgemischte Lerngruppen mit durchschnittlich 22 Schüler/innen. Die Jahrgangsstufen 1 und 3 und die Jahrgangsstufen 2 und 4 bilden jeweils 4 Lerngruppen. In einer Atmosphäre der Wertschätzung und des respektvollen Umgangs miteinander lernen die Kinder in verschiedenen Unterrichtsformen. „Hilf mir, es selbst zu tun.“ ist hier der zentrale Gedanke eines an den Grundsätzen der Montessoripädagogik ausgerichteten Ganztagsbetriebs.

Hort

Die Kooperative Gesamtschule „Stella“  ist als Ganztagsschule organisiert. Die enge Verzahnung zwischen Grundschule und Hort ist ein wesentliches Element in der Gestaltung des Tages und ein wichtiger Baustein der pädagogischen Arbeit. Über den gemeinsam organisierten Tagesablauf und die Tandembetreuung hinaus, zeigt sich die Zusammenarbeit in den Kennenlerngesprächen, den Entwicklungsgesprächen, in Elternversammlungen, Klassenfahrten und Lesenächten. Die Ausrichtung an den Gedanken Maria Montessoris ist in der täglichen Arbeit genauso wichtig wie in der Grundschule und bildet die Grundlage für die gemeinsame Arbeit.

Der Tagesablauf

Ab 06:30 Uhr steht den Kindern die Tür des Frühhortes offen. Bis 07:30 Uhr werden sie von Erzieher/innen betreut und gehen dann in ihre Lerngruppen, wo sie bereits von den Klassenlehrerinnen erwartet werden. Die Erzieher/innen unterstützen die Lehrkräfte in der Freiarbeit und bereiten gemeinsam in festen Jahrgangsteams die pädagogische Arbeit vor. Durch den engen Kontakt zueinander entsteht ein ganztägiger Blick auf die Grundschüler. Die Erzieher/innen profitieren in der Zeit des Vertiefenden Übens von dem Vormittagsgeschehen, knüpfen nahtlos an das Erlernte an und vertiefen es im VÜ. Der/die Lehrer/in gestaltet parallel dazu in der 7. Stunde die Einzelförderung. Hort und Schule kooperieren insoweit nach dem Vorbild eines Ganztagsschulangebotes.

Im Anschluss an die Zeit des Unterrichts ist der Übergang in die Hortbetreuung fließend. Die Betreuung im Späthort wird von Montag bis Donnerstag bis 17:30 Uhr und am Freitag bis 17:00 Uhr sichergestellt.

Der Hort betreut die Kinder der Grundschule auch in den Ferien im Zeitrahmen von 7:00 Uhr bis 17:00 Uhr. Mit spannenden Themenwochen, Projekten und Ausflügen ist diese Zeit immer ein ganz besonderes Erlebnis für die Schüler/innen, die auch an der Vorbereitung und der Planung beteiligt werden. Während der Betriebsferien (siehe Veranstaltungskalender) ist der Hort geschlossen.

Interessengruppen

Am Nachmittag finden die Interessengruppen statt. Diese Angebote werden von externen Kooperationspartnern einerseits sowie unserem pädagogischen Personal andererseits durchgeführt. Die Interessengruppen und Angebote richten sich nach den Wünschen und Bedürfnissen der Kinder. Die aktuelle Liste der Interessengruppe finden Sie hier

Rahmenbedingungen

Die modern ausgestatteten Räume bieten am Vor- und am Nachmittag eine große Auswahl an Lern- und Spielmaterialien. Auch die Räumlichkeiten der Sekundarstufe – wie z.B. das PC-Kabinett – werden durch die Schüler/innen der Grundschule im Hortbereich genutzt.

Für die Betreuung der Kinder im Rahmen des Früh- und Späthortes steht ein eigener Raum zur Verfügung, in dem die Schüler/innen ebenfalls unterrichtsergänzende Lern- und Spielmaterialien finden, die ihren Bedürfnissen entsprechen und sie die Welt aus verschiedenen Perspektiven erfahren lassen.

Hort ABC

Eine kleine Übersicht als Wegweiser finden Sie in unserem Hort ABC.

Termine/Schließzeiten

Die Termine und Schließzeiten des Schuljahres 2018/2019 finden sie hier

Sekundarstufe

Eigenverantwortung, Toleranz und Teamfähigkeit sind – neben der fachlichen Bildung – die besonderen Ziele des täglichen Miteinanders in der Sekundarstufe. Ein Klima der gegenseitigen Achtung und des respektvollen Umgangs miteinander sowie die Bereitschaft, Konflikte konstruktiv zu bewältigen, sind wichtige Voraussetzungen gelingender Lernprozesse.

Konzepte

Pädagogisches Leitbild

 „Hilf mir, es selbst zu tun. Zeige mir, wie es geht. Ich kann und will es allein tun. Hab Geduld, meine Wege zu begreifen. Sie sind vielleicht länger, vielleicht brauche ich mehr Zeit, weil ich mehrere Versuche machen will. Mute mir Fehler zu denn aus ihnen kann ich lernen.“ (Maria Montessori)

Hier finden Sie die Konzepte der Bereiche HortPrimarstufe und Sekundarstufe zum Lesen und Downloaden.

Die pädagogischen Grundlagen der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen an der Kooperativen Gesamtschule mit Grundschule, Hort, Orientierungsstufe und gymnasialer Oberstufe „Stella“ orientieren sich an den Gedanken und Prinzipien Maria Montessoris und berücksichtigen ebenso die Herausforderungen der heutigen Zeit.

Lern- und Lebensraum Schule

Im Mittelpunkt aller Bemühungen stehen die Interessen und das Wohl jedes einzelnen Schülers und jeder einzelnen Schülerin, deren Grundlage positive pädagogische Beziehungen sind. Sie berücksichtigen die Gesamtpersönlichkeit und verstehen Lernen als einen Prozess auf den Ebenen der Persönlichkeitsentwicklung, des Wissens- und des Kompetenzerwerbs, um der Welt im späteren Leben als unabhängiges und selbständiges Individuum und als Weltbürger begegnen zu können.

Unsere Anstrengungen zielen auf die Begleitung unserer Schüler/innen vom Kind in der Grundschule bis zum jungen Erwachsenen in den oberen Klassen ab. Sie sind darauf ausgerichtet das Denken in Zusammenhängen, die Entwicklung der eigenen Problemlösefähigkeit, die Entstehung und die Entwicklung eigenverantwortlichen und selbstinstruierten Handelns, Teamfähigkeit und einen nie versiegenden Wissensdurst zu stärken.

Dafür lehren und lernen wir mit vielfältigen Methoden, um die individuellen Lernbedürfnisse und verschiedenen Lerntempi unserer Schüler/innen berücksichtigen zu können. Im Sinne gelingender Bildungsarbeit erkennen und beachten wir individuelle Stärken und Schwächen und schaffen Möglichkeiten der Förderung auf beiden Ebenen. Dazu gehört es insbesondere, das Lernen zu lehren, um auf anwendungsbereite Techniken und Strategien in Problemlösungsprozessen zugreifen zu können.

Wir fördern eine positive Feedbackkultur, die es Schüler/innen und Eltern ermöglicht, den aktuellen Ist-Stand in den verschiedenen Lernbereichen zu erfahren und unter dem Eindruck bereits erworbener Kenntnisse und Fähigkeiten Lernziele zu formulieren. Zu einer positiven Feedbackkultur gehört auch die persönliche Rückmeldung im täglichen Miteinander und besonders in schwierigen oder konfliktbelasteten Situationen – von Seiten des pädagogischen Personals gegenüber Schüler/innen und vice versa.

Der Lern- und Lebensraum Schule gelingt jedoch nicht allein durch das Engagement der Mitarbeiter/innen der Schule. Ein wichtiger Stützpfeiler dieser Arbeit sind die Eltern der Kinder und Jugendlichen, die an der „Stella“ beschult werden. Wir ermuntern unserer Elternschaft, sich zu engagieren und informieren sie gleichzeitig transparent und nachvollziehbar über schulische Entwicklungen – von innen und von außen angestoßen.

 

Umgang miteinander

„Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Weltanschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.“ (Art. 3, Abs. 3 GG)

Unser Schulklima ist von gegenseitiger Achtung und Toleranz getragen. Konflikte werden friedlich und konstruktiv gelöst. Alle Beteiligten unterstützen sich gegenseitig und übernehmen Verantwortung für sich und andere. Die Pflege freundlicher Umgangsformen und die achtsame Auseinandersetzung mit dem Gegenüber sind von großer Bedeutung für das tägliche Miteinander – die Lehrer/innen und Erzieher/innen haben eine Vorbildfunktion.

 

Demokratiekultur

Schule ist ein wichtiger Erfahrungsraum. Sie bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, eine essentielle Erfahrung zu machen: auf mich kommt es an, ich werde gebraucht, ich zähle. Sie ist geschützter Ort, Gemeinschaft und repräsentiert gesellschaftliche Strukturen, auf die sie gleichsam vorbereitet – sie hat Vorbildfunktion. Sie vermittelt, dass die Verschiedenheit der Menschen eine Bereicherung ist und stellt Regeln auf, die Egoismen beschränken und das Gemeinschaftsgefühl, das Bewusstsein für das Gegenüber hervorheben. Solidarität mit anderen, Empathie und die Unterstützung der Schwächeren sind wichtige Bestandteile gesellschaftlichen Bestehens.

Auf den Ebenen Schülerschaft, Elternschaft und Kollegium bestehen Gremien, die es den einzelnen Beteiligtengruppen ermöglichen, an der Entwicklung und Gestaltung des schulischen Lebens und der Qualitätsentwicklung von Schule mitzuwirken. Sie zu stärken und zu unterstützen, ihren Bestand zu sichern und auszubauen ist Aufgabe aller Beteiligten, insbesondere der Schulleitung.

Wir ermuntern die Schülerschaft, ihre Anliegen und Vorschläge aktiv einzubringen und übertragen ihnen Verantwortung. Bei der Umsetzung ihrer Ideen erfahren die Kinder und Jugendlichen Unterstützung. Demokratisches Verhalten wird im Klassenrat geübt.