Was war los bei uns?

 

Mottowoche unserer Abiturienten

Tischtennistunier

Etwa 60 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 6/6 sowie 8 und 9 haben sich gestern am Tischtennisturnier der Tausend beteiligt.

Die jeweils 8 Erstplatzierten haben zum Abschluss auch Einladungen zum Stadtfinale am 12.04 in die Neubrandenburger Stadthalle erhalten.

Die Schulmeisterschaft haben folgende Schülerinnen und Schüler gewonnen:

Klasse 5/6 - Emily und Ben (beide Taurus)

Klasse 8/9 - Finja und Moritz (beide Dorado)

Wir bedanken uns beim TTSV 90 Neubrandenburg und Herrn Luttkus für die Unterstützung dieser Veranstaltung.

 

(Jörg Knospe)

 

Intensivwoche

Besuch des Deutschen Bundestages im Reichstagsgebäude

Im Rahmen der Intensivwoche unserer Schule sind wir Schüler*Schülerinnen gemeinsam mit Frau Kiefer und Frau Gilbricht am 28.02.19 nach Babelsberg/Berlin gefahren.

Neben der Aufgabe, einen Film in den Filmstudios Babelsberg zu drehen, was uns viel Spaß bereitete, gehörte auch der Besuch des Bundestages zum Projekt.

Am Morgen des 01. März ging es nach dem Frühstück mit dem Reisebus in Richtung Reichstagsgebäude in der Nähe des Brandenburger Tors. Nachdem wir unter strengsten Kontrollen, vergleichbar mit den Sicherheitsvorkehrungen an Flughäfen, das Parlamentsgebäude betreten durften, wurden wir in Richtung Plenarsaal geführt. Erstmalig „schnupperten“ wir die Luft, die sonst nur die „mächtigen“ Abgeordneten des Bundes sich um die Nase wehen lassen. Wir waren beeindruckt von der Größe des Hohen Hauses. Es herrschte eine sehr ruhige, entspannte Atmosphäre, obwohl wir nicht die einzigen Besucher waren.

Ein Mitarbeiter des Bundestages hielt einen 45 minütigen Vortrag über die Geschichte des Parlamentsgebäudes sowie über die wichtige Arbeit der Abgeordneten. Uns wurden auch spannende Fragen beantwortet. So erfuhren wir, warum die Bundesflagge an einem braunen Mast hängt und die Europaflagge an einem Silbernen. Leider konnten wir die Glaskuppel, die sich über dem Plenarsaal mächtig erhebt, nicht besuchen. Sie unterzog sich gerade der jährlichen Reinigungsaktion.

Auf jeden Fall konnten wir uns von der wichtigen Arbeit unserer gewählten Abgeordneten und Parteien (Fraktionen) des 19. Bundestages einen kleinen Eindruck verschaffen.

(Lea Asmus)

Filmprojekt – Filmpark Babelsberg

Im Rahmen der Intensivwoche der KGS „Stella“ fuhren die Schüler*innen aus drei verschiedenen Klassenstufen am 28.2.19 nach Babelsberg in den Filmpark, um den Kurzfilm „Mord im Orient“ zu drehen.

Um einen Film zu drehen, braucht man sehr viel Geduld und Vorbereitung. Unsere Schüler*innen bereiteten sich ganze drei Tage darauf vor. Am ersten Tag lasen sie abwechselnd den Text der einzelnen Rollen im Drehbuch, um sich einen ersten Überblick zu verschaffen. Danach durfte sich jeder eine Rolle aussuchen, die er oder sie spielen wollte. Viele Akteure hatten schon Theaterspielerfahrung, da sie im Projektunterricht in der Theatergruppe spielen. Für den Film wurden letztlich alle Schüler*innen eingebunden, denn neben den Parts vor der Kamera gibt es auch hinter der Kamera wichtige Aufgaben zu erfüllen.

Am zweiten und dritten Tag schlüpften die Schüler*innen sehr motiviert und engagiert in ihre Rollen und setzten sich mit ihnen auseinander. Sie haben alle im Team mehrmals geprobt und sich gegenseitig unterstützt. Den Überblick hat das Regie-Team, bestehend aus drei Schülerinnen, behalten, die bis zum Generaldurchlauf Tipps gaben. Währenddessen haben sich die nichtspielenden Schüler*innen Aufgaben zum Ton, zur Maske, zum Bild oder zur Requisite angeeignet.

Kurz vor der Generalprobe gab es einen kleinen Schreck, der aber schnell wieder beruhigt werden konnte: Aufgrund von Krankheit musste der Filmpark kurzfristig einen neuen Kameramann finden, was zum Glück gelang.

Am Donnerstag früh um 6:45Uhr sammelten sich dann alle Teilnehmer*innen, um mit dem Bus nach Babelsberg zum Filmdreh zu fahren. Als dann um 10 Uhr die Tore vom Filmpark durchschritten werden konnten, stieg die Aufregung. Zuerst gab es ein paar wichtige Informationen zum Set, Ton und Bild. Es wurde um absolute Ruhe während des Drehs gebeten. An die Worte „Ruhe bitte! Wir drehen.“ wird sich wohl jeder erinnern. Nachdem die Akteure in ihre Kostüme geschlüpft waren und seitens der Maske der letzte Schliff vorm Spiegel getätigt wurde, ging es vor die Kamera.

Das Team begann mit den reellen Szenen und drehte zum Schluss die Traumszenen. Während des Drehs waren viele Schüler*innen aufgeregt oder wegen der langen Wartezeiten gelangweilt. Alles gehörte dazu. Vor jedem Szenendreh wurde noch mehrmals geprobt und ausgebessert. Ab und zu hörte man ein Kichern oder andere Geräusche. Auch Texthänger, ein Lachanfall oder das Vergessen der noch laufenden Kamera sorgten für einen Cut. Aber genau darin lag der Spaß und so sind sehr lustige Outtakes entstanden. Am Ende wurden die Schüler*innen verdient von den Mitarbeiter*innen des Filmparks gelobt. Jede*r einzelne kann sehr stolz auf sich sein; sind sie doch über ihre Schatten gesprungen, haben eventuelle Peinlichkeiten überwunden und schließlich so gut gespielt. Alle waren mit der richtigen Einstellung bei der Sache. Das durchaus gelungene Ergebnis sieht gleichsam danach aus.

Ich denke, im Endeffekt hatten die einen mehr Spaß bei den Vorbereitungen und andere eher beim Dreh. Aber im Allgemeinen kann, glaube ich, niemand sagen, dass der Drehtag für sich überhaupt nichts war. Ein solches Projekt kann man weiterempfehlen, um einen Einblick in einen Filmdreh zu bekommen. Aufwand und Zeit, die in einem Film stecken, sind sonst nicht vorstellbar.

(Pia Wilke)